Besser Einschlafen – 12 Tipps, die dir sofort helfen

Gerade wir Frauen sind von dem Problem akuter Schlaflosigkeit betroffen. Spätestens mit Kindern ist Durchschlafen und erholt aufwachen ein weit entfernter Traum. Aber auch ohne Kids gibt es genug Gründe, die einen im Bett umher wälzen lassen. Gedankenkarussell lässt grüßen!

Gesunder Schlaf ist lebensnotwendig und sorgt dafür, dass du gesund bleibst. Auch für die Laune ist es besser, wen du ausreichend erholt bist. Und on top: Schlafen macht schön! Grund genug, dass du vielleicht ein paar kleine Veränderungen vornimmst, die dir beim Ein- und Durchschlafen helfen können.

Kein Kaffee ab 14 Uhr

Koffein macht wach. Das ist ja nun nichts Neues. Das Koffein einer der Hauptverursacher für Schlafprobleme ist, scheint also mehr als logisch. Der Neurotransmitter Adenosin, ein Botenstoff im Gehirn und dein körpereigener Müdemacher, wird durch Kaffee gehemmt. Bist du ein echter Kaffeejunkie, solltest du zumindest ab 14 Uhr auf das Wachmacher-Getränk verzichten, um bis zum Abend zur nötigen Ruhe zu kommen.

Alkohol am Abend streichen

Rotwein zum besseren einschlafen? Besser nicht! Alkohol blockiert das Nervensystem und sorgt dafür, dass du zwar schnell einschläfst, dafür aber unruhiger schläfst und öfter wach wirst. Auch die durch den Alkohol verursachte Dehydrierung lässt dich deinen Schlaf ständig unterbrechen, einfach weil du andauernd Durst hast. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt 4 bis 6 Stunden vor dem Schlafgehen keinen Alkohol mehr zu trinken.

Schlafrhythmus einhalten

Routinen sind vielleicht manchmal langweilig, aber beim Thema Schlaf sind sie Gold wert. Gehst du täglich über mehrere Wochen zur selben Zeit zu Bett, stellt sich dein Körper auf diesen Schlaf-Wach-Rhythmus ein und du kannst besser einschlafen, weil dein Körper dann weiß, wann es Zeit zum Schlafen ist.

Draußen bewegen

Bewegung ist nicht nur wichtig, um fit zu bleiben, sondern auch für deinen Schlaf. Schon 15 bis 20 Minuten an der frischen Luft reichen aus, damit du abends schneller einschlummerst. Aber Achtung: Sport macht wach und aktiv. Achte darum auf die Tageszeit, zu der du Sport treibst. Lieber am Vormittag oder am frühen Nachmittag trainieren, als abends noch um den Block zu rennen.

Meditieren

Nicht nur für Yoga-Profis ist Mediation ein echter Gamechanger, Mit nur 10 Minuten Meditation täglich kannst du deinen Schlaf deutlich verbessern und das nervige Gedankenkarussell anhalten. Für den Anfang kannst du es mit Meditations-Apps versuchen und dich von einer Stimme leiten lassen.

Handy aus

Eine Stunde vor dem Schlafengehen heißt es: Finger weg vom Smartphone, Fernseher, Laptop oder Ipad. US-Forscher haben den Einfluss von elektronischen Geräten auf den Schlaf beobachtet und heraus gefunden, dass das blaue Licht dieser Geräte TV den Schlaf stark verschlechtert. Vielleicht greifst du ganz altmodisch mal wieder zu einem Buch?

Baldrian & Co.

Melisse, Hopfen, Johanniskraut, Passionsblumenkraut oder Baldrian sind Top-Einschlafhelfer! Versuche es mit speziellen Teemischungen oder Kapseln, die die beruhigenden Wunderkräuter enthalten.

Sex 😉

Nicht nur Männer schlafen gerne nach dem Sex sofort ein. Ein Orgasmus wirkt wie einnebenwirkungsfreie Schlaftablette mit Wohlfühl-Garantie! Beim Orgasmus wird das Hormon Oxytocin freigesetzt und löst Stress und Ängste. Auch Prolaktin wird ausgeschüttet und sorgt für Entspannung. Geht übrigens auch ohne Partner – selbst Hand anlegen funktioniert genauso gut.

Food-Koma vermeiden

Burger, Pizza, aber auch Rohkost und Süßes sind Schlafräuber wenn man sie abends verzehrt. Die Verdauung leistet dann nämlich Schwerstarbeit und dein Körper kann währenddessen nur schwer zur Ruhe kommen. Bessere Wahl sind gedünstetes Gemüse, leicht verdauliche Kohlenhydrate oder Eiweiß. Allerdings solltest du sondern entweder frühzeitig (2 Stunden vor dem Schlafen gehen) oder nur einen kleinen Snack essen.

Schlafzimmer kühl und dunkel halten

Laut dem Universitätsklinikum Tübingen beträgt die ideale Schlafzimmertemperatur 18 Grad und sollte viel frische Luft enthalten. Also immer schön Lüften, bevor du ins Bett gehst!

Auch zu viel Licht stört den Schlaf. Damit das Schlafhormon Melantonin ausgeschüttet werden kann, muss es am besten richtig dunkel sein.

Frieren hält wach

Kühl ist gut, aber frieren sollst du auch nicht. Besonders an Armen, Beinen und Füßen friert man schnell, was dich wiederum aufwachen lässt. Wähle also angenehm warme Kleidung für die Nacht und im Zweifelsfall sogar Socken.

Früh aufstehen

Beginnst du den Tag möglichst früh, kann der Körper von einem optimalen Tag-Nacht-Zyklus profitieren. Dies bedeutet allerdings auch, dass du früh schlafen gehen musst. Tatsächlich werden zwischen 22 und 2 Uhr nachts die für die Regeneration wichtigen Hormone ausgeschüttet.

 

Mit gutem Schlaf wirst du nicht nur noch schöner, schlauer und schlanker, sondern bleibst auch gesund, leistungsfähig und gut gelaunt. Probiere unsere Tipps nach und nach aus und genieße eine spürbare Verbesserung deiner Schlafqualität.

 

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