Ernährung, Sport und Entspannung: Deshalb gehört zum Abnehmen mehr als nur eine Diät

Friss die Hälfte, No Carb, Dinner Cancelling – ich glaube, es gibt kaum eine Frau, die nicht schon mal versucht hat mit einer Radikaldiät schnell ein paar Kilos runterzubekommen. Das Problem, an allem „Radikalen“? Dass es auf Dauer radikal schiefgeht…

Es stimmt schon: Abnehmen tun wir immer dann, wenn wir in einem Kaloriendefizit sind, also weniger essen, als wir verbrauchen.  Was natürlich schnell geht, wenn wir einfach nur die Hälfte von dem Gewohnten essen, auf unsere Beilagen verzichten oder täglich für 16 Stunden fasten. Genauso schnell, wie die Kilos purzeln, kommen sie aber auch wieder, denn nicht nur wir reagieren gestresst und mies gelaunt auf den Nahrungsentzug; auch unser Körper tut es. Wenn wir Hunger haben, schütten wir vermehrt Cortisol (verantwortlich für den unschönen Hüftspeck!) und andere Stresshormone aus, Sättigungshormone laufen aus dem Ruder und so kommt es, dass wir nur noch an Essen denken und schließlich resignieren. (So entstehen übrigens Fressanfälle…)

Wenn du wirklich abnehmen willst, hilft deshalb im Leben wie so oft nur der Weg ohne Abkürzung. Du musst deinen Lifestyle dauerhaft ändern und gesunde Gewohnheiten einführen, die dir dabei helfen, dein Ziel zu erreichen. Die gute Nachricht: Dieser Weg ist, auch wenn er länger ist und es langsamer dauert, viel bequemer und lässt sich auf Dauer auch viel besser durchhalten.

Meine drei goldenen Regeln für ein gesundes Abnehmen?

1. Ernährung ist wichtig, aber nicht alles.

Den Löwenanteil an jedem Versuch abzunehmen, macht ganz klar die Ernährung. Ist ja auch ganz klar: Nehmen wir mal an, du verbrauchst 2.000 Kalorien am Tag, kannst du dir mit einer großen Pizza schnell mal eben dein Tageskonto verderben. Andersrum verbrauchst du selbst bei der härtesten Sporteinheit selten mehr ls 500-600 Kalorien. Du musst also sehr lange schwitzen, um Ernährungsssünden auszugleichen. Umso wichtiger ist es, gesund zu essen. Eine gesunde Ernährung sättigt mit Protein und langbettigen Kohlenhydraten, sodass keine Heißhungerattacken aufkommen. Meine Abnehmprogramme helfen dir dabei, Schritt für Schritt zu lernen, welche Lebensmittel deinem Körper guttun und je länger du dabei bist, desto einfacher fällt e,s eine solche Ernährung beizubehalten. Hast du erst mal eine Zeit lang auf Zucker und Co. verzichtet , meldet sich das Bedürfnis danach gar nicht mehr. Versprochen.

2. Sport – besonders Krafttraining – strafft den Körper und boostet deinen Stoffwechsel.

Abnehmen allein ist nur die halbe Miete, denn wer will schon einen dünneren, aber schlaffen und kraftlosen Körper? Na bitte. Damit du straff und fit bist, solltest Sport und Bewegung in deinen Lifestyle integrieren. Nimm öfter mal die Treppe, geh zur Entspannung spazieren und vor allem: Mach Krafttraining! Training mit dem eigenen Körpergewicht und Hanteln sorgt dafür, dass du Muskeln aufbaust, die dem Körper Kontur geben und auch im Ruhezustand fleißig Kalorien verbrennen. Du musst übrigens keine Angst haben: Kein Mensch wird über Nacht zum Hulk.

3. Nur wer ausgeglichen ist, hält an seinen Zielen fest – deshalb ist regelmäßige Entspannung ein nicht zu unterschätzender Bestandteil jeder Ernährungsumstellung.

Ich habe es ja schon angedeutet: Stresshormone machen dick. Sie sorgen dafür, dass du Hunger auf Fast Food und Ungesundes hast, weil dein Hirn ganz schnell versorgt und beruhigt werden möchte. Dazu sagen Cortisol und Co. auch noch dafür, dass die ungesunden Kalorien aus Chips und Schokolade schneller in Fett verwandelt werden.  Damit das nicht passiert, solltest du dir regelmäßige Auszeiten vom Alltag gönnen. Ob das nun bei einer Teepause, Meditation oder einer Yogastunde ist – du weißt selbst am besten, was dir guttut.

Klingt doch alles gar nicht so schlecht, oder? Manchmal ist der längere Weg eben doch der bessere.

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