Wie gesund ist eigentlich Rhabarber?

Ende März/Anfang April hat das der ursprünglich aus Tibet und der Mongolei stammenden Rhabarber Saison und bereichert unseren Speiseplan. Gut zu wissen: Je intensiver die rote Farbe der Stangen, desto weniger sauer schmecken sie.

Für einen schlanken Speiseplan ist Rhabarber perfekt geeignet, denn er ist fast völlig fettfrei und enthält kaum Zucker. Mit nur 13 Kalorien pro 100 Gramm gehört Rhabarber zu den kalorienärmsten Gemüsesorten überhaupt, ist außerdem so gut wie fettfrei und enthält kaum Zucker.  Rhabarberstangen enthalten etwas Beta-Carotin (Provitamin A) und eine mittlere Menge Vitamin C, viel Kalium und etwas Calcium.

In der asiatischen Naturheilkunde setzt man Rhabarber schon vor rund 3.000 Jahren ein, um das Blut zu reinigen und Gifte aus dem Körper auszuleiten. Die Chinesen stellten aus den Wurzeln außerdem ein Verdauungsmittel her.

Was Rhabarber sonst noch kann:

  • …wirkt gegen Bakterien:

    Die hohe Konzentration von Apfel- und Oxalsäure im Rhabarber macht ihn nicht nur so sauer – sie ist auch in der Lage, krank machenden Bakterien in Magen und Darm lahm  zu legen.

  • …tut der Verdauung gut:

    Vor allem das enthaltene Pektin wie auch die Apfel- und Oxalsäure sorgen dafür, dass mit Rhabarber die Verdauung ankurbelt. In der Naturheilkunde nutzt man Rhabarber daher auch seit langer Zeit als natürliches, sanftes Abführmittel.

  • …hilft beim Detoxing:

    Dank einem Mix aus Gerbstoffen, sanft entwässerndem Kalium und Calcium kann Rhabarber dem Körper dabei helfen, Giftstoffe schneller auszuscheiden.

  • …eignet sich toll zum Einmachen:

    Dass es öfter Konfitüren und Gelees mit der Kombi aus Beeren und Rhabarber gibt, hat nicht nur kulinarische Gründe: In Rhabarber steckt der lösliche Ballaststoff Pektin, der auf natürliche Weise Flüssigkeiten zum Gelieren bringt.

Nährwerte von Rhabarber pro 100 Gramm
Kalorien 13
Eiweiß 0,6 g
Fett 0,1 g
Kohlenhydrate 1,4 g
Ballaststoffe 3,2 g

Die feine Säure von Rhabarber gibt vielen süßen Gerichten eine raffiniert fein-säuerliche Note und macht ihn zum Star in Desserts, Kuchen oder Erfrischungsgetränken. Probiere unbedingt unseren Rhabarbereistee aus.

Aber auch in herzhaften Hauptgerichten solltest du unbedingt mak Experimente mit Rhabarber versuchen! Kombiniert mit Ingwer, Zimt oder anderen exotischen Gewürzen, ergibt sich eine raffinierte Begleitung zu Fleisch, Fisch und Geflügel. Auch in Salaten kann Rhabarber für Furore sorgen. Aber aufgepasst: Bitte immer kurz andünsten! Roher Rhabarber ist EXTREM sauer und schwer verdaulich.

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