Sojaprodukte: Engel oder Teufel?

Es wird sich immer öfter gefragt, ob Sojaprodukte denn überhaupt so gesund für den Körper sind oder ob sie sich sogar für eine Schilddrüsenunterfunktion verantworten müssen.

Es heißt, dass die Isoflavone (sekundäre Pflanzenstoffe) schädlich für die Schilddrüse sind. Die dazugehörenden Epigallocatechingallat (EGCG) sollen das Schilddrüsenhormon L-Thyroxin hemmen und so eine Schilddrüsenunterfunktion hervorrufen. Jedoch gibt es noch keine ausreichend evidenzbasierten Studien, die dieses tatsächlich belegen, weder die Studien, die es eindeutig widerlegen. Es wurden Auffälligkeiten in Bezug auf übermäßigen Sojakonsum und eine bestehende Schilddrüsenunterfunktion gemessen. Hier sollen die Sojaprodukte die künstliche Hormonaufahme von L-Thyroxin gehemmt haben.

Um wirklich Klarheit zu dem Thema zu bekommen, müssen weitere Studien erfolgen.

Nach heutigem Stand sollten, wenn nicht im Übermaß verzehrt, Sojaprodukte keine gesundheitlichen Schäden verursachen.

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